Gesundheit am Arbeitsplatz

So bleiben Ihre Mitarbeiter fit und gesund

#whatsnext – Studie zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)

Gesundheit am Arbeitsplatz

Für die Trendstudie des betrieblichen Gesundheitsmanagements befragte das Institut für betriebliche Gesundheitsberatung der Haufe-Gruppe in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse Anfang 2017 über 800 Personaler, Führungskräfte und BGM-Verantwortliche. 

Wichtigste Erkenntnisse 

  • Aktuell kümmern sich nur 4 von 10 Unternehmen um betriebliches Gesundheitsmanagement.
  • „Gesund Führen“ wird das wichtigste Thema der Führungskultur in den nächsten 5 Jahren sein.
  • Führungskräfte sind die wichtigsten Motoren für die Gesundheitsförderung. 

 

 

Die drei Säulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Arbeitsschutz

Der Arbeitsschutz gehört zum Pflichtprogramm für jeden Arbeitgeber, denn hierunter fallen alle Rechtsvorschriften, die zur Vermeidung von Gesundheitsschäden und zur Verbesserung der Sicherheit für den Mitarbeiter beitragen. Grundlage ist das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG).

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Angebote zur Gesundheitsförderung nehmen mit praktischen Maßnahmen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Zum BGF zählen beispielsweise Bewegungsprogramme, Ernährungsangebote, Suchtprävention oder Stressbewältigung.

Eingliederungsmanagement

Seit 2004 ist ein Unternehmen verpflichtet, ein Eingliederungsmanagement (BEM) bei längerer Arbeitsunfähigkeit anzubieten. Dazu gehört die Unterstützung zur Überwindung der laufenden und zur Vorbeugung von neuer Arbeitsunfähigkeit. 

Warum es sich lohnt, mehr in die Gesundheitsförderung zu investieren

Investition in betriebliches Gesundheitsmanagement

Der jährlich erscheinende Fehlzeiten-Report der AOK zeigt, wie wichtig die präventive Gesundheitsförderung für den einzelnen Mitarbeiter und den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Unternehmens ist. Durchschnittlich 19,4 Tage(!) hatte jeder Beschäftigte im Jahr 2017 eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und war somit nicht am Arbeitsplatz. Die Last trägt nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Kollegen, die für den Kranken einspringen und seine Arbeit übernehmen. 

Gesundheit am Arbeitsplatz

• Reduziert Krankheitstage und damit die Kosten, die dadurch entstehen

• Steigert die Leistungsfähigkeit und die Produktivität

• Verbessert das Betriebsklima

• Trägt zur Stressbewältigung bei 

• Fördert die Zufriedenheit der Mitarbeiter

Checkliste – Was können Sie für die Gesundheit am Arbeitsplatz tun?

Bei der Verhältnisprävention geht es darum, den Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen Ihrer Mitarbeiter gesundheitsgerecht zu gestalten. Körperliche, psychische und seelische Erkrankungen sollen präventiv bekämpft werden. 

Maßnahmen zur Verhältnisprävention

  • Verankern Sie das Thema Gesundheit in Ihrer Führungskultur und sorgen Sie für ein wertschätzendes, positives Betriebsklima. 
  • Helfen Sie Ihren Mitarbeitern, ihre Arbeitsumgebung richtig einzurichten. Bieten Sie beispielsweise Hilfe bei der Einstellung von Tischhöhe, Monitorabstand etc. 
  • Investieren Sie in Hilfsmittel für den Arbeitsplatz: Unterarmstützen, Handballenauflagen, ergonomische Computermäuse und höhenverstellbare Tische entlasten Rücken und beugen orthopädische Beschwerden vor. 
  • Achten Sie auf die richtige Beleuchtung, um Augen zu schonen: Oberflächen sollten nicht spiegeln, Monitore nicht gegen das Fenster gerichtet sein.
  • Mit Tageslichtlampen können Sie das Wohlbefinden stärken.  
  • Achten Sie als Führungskraft auf die Leistungsfähigkeit des einzelnen Mitarbeiters, um die psychischen Belastungen abzubauen. 

Bei der Verhaltensprävention geht es um das Verhalten des einzelnen Mitarbeiters. Angebote zur Verhaltensprävention zielen darauf ab, die individuellen Verhaltensweisen zu beeinflussen, um einen gesundheitsgerechten Lebensstil zu fördern.

Maßnahmen zur Verhaltensprävention

  • Organisieren Sie Infoveranstaltungen zu verschiedenen Gesundheitsthemen.
  • Nutzen Sie wöchentliche Obst-Tage, um die Mitarbeiter auf den "richtigen Geschmack" zu bringen.
  • Gehen Sie als Vorgesetzte mit gutem Beispiel voran: Durch Treppensteigen beispielsweise.
  • Etablieren Sie Meetings im Stehen und im Gehen an der frischen Luft, wenn die Themen es erlauben.
  • Befürworten Sie kleine Pausen zwischendurch. Ein Kaffee oder ein Spaziergang zwischendurch sorgt für Bewegung, entspannt die Augen und stärkt obendrein den Teamzusammenhalt.
  • Bauen Sie unterschiedliche Bewegungsprogramme in den Arbeitsalltag ein: z.B. morgendliche Fitnesszirkel in der Kantine und Firmen-Challenges.
  • Nutzen Sie dazu auch Angebote von Physioeinrichtungen, wie z.B. die bewegte Pause.
  • Stellen Sie kleine Fitnessgeräte, wie Therabänder, bereit.
  • Bieten Sie firmeninterne Ernährungskurse und Nichtraucherseminare an.
  • Thematisieren Sie bei Anti-Stress-Tagen das Thema Belastung und stellen Sie verschiedene Entspannungstechniken vor.
  • Geben Sie Tipps für einen gesunden Rücken: Dehn- und Kraftübungen können Sie beispielsweise bei einem Rücken-Tag vorstellen oder mit Hilfe von Plakaten im Büroraum.

 

In unseren Blogbeiträgen erfahren Sie mehr rund um das Thema BGM

Massnahmen BGM

5 Maßnahmen für Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement - praxisnah und effektiv.

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Sportchallenge

EdenRaid - Die sportliche Challenge, die soziales Engagement und BGM vereint.

Zum Blogbeitrag

 

 

Kleine Pausen zwischendurch sind gesund. Ganz besonders, wenn Bewegung im Spiel ist.

Mehr zur bewegten Pause

Steuervorteile nutzen

Fit und Gesund am Arbeitsplatz

Arbeitgeber dürfen die Gesundheitsförderung ihrer Beschäftigten pro Kalenderjahr mit 500 Euro steuerfrei bezuschussen (§ 3 Nr. 34 EStG). Doch Vorsicht! Kurse und Programme müssen bestimmten Zertifizierungen und rechtlichen Anforderungen entsprechen. 

Außerdem können Unternehmen auch den steuerfreien Sachbezug für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement nutzen.

Einfach geht das mit unserer wiederaufladbaren Gutscheinkarte Ticket Plus Fit&Gesund:

  • Als Arbeitgeber laden Sie jeden Monat bis zu 44 Euro steuerfrei auf die Karte auf.
  • Eingelöst werden kann sie NUR bei ausgewählten Partnern, die zur Gesundheitsförderung beitragen.
  • Durch die Bereiche Fitness & Sport, Gesundheit sowie Beauty & Wellness kann jeder Mitarbeiter einen individuellen Weg der Gesundheit gehen.
  • Zusätzlich zur Karte unterstützt eine Online-Plattform Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement mit wöchentlichen Informationen rund um die Themen Bewegung, Ernährung, Stress und gesundem Schlaf. Challenges und Gewinnspiele verankern das Thema Gesundheit dauerhaft in Ihrer Unternehmenskultur und sorgen zusätzlich für Spaß am Arbeitsplatz.

 

Näher informieren, Steuervorteile nutzen und Mitarbeiter sportlich motivieren

  • Füllen Sie einfach das Kontaktformular aus. 
  • Ihr persönlicher Ansprechpartner meldet sich innerhalb eines Tages bei Ihnen. 
  • Die Beratung ist selbstverständlich unverbindlich. 

 

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Fazit

    Das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz muss in vielen Firmen eine größere Rolle bekommen als dies bisher der Fall ist. Falls noch nicht geschehen, machen Sie 2018 zum Gesundheitsjahr. Auch ohne großes Budget können Sie viel bewirken.