Erfolgsrezept für motivierte Mitarbeiter ­–

5 Tipps zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit 

Zufriedene Mitarbeiter sind der Wunsch jedes Vorgesetzten und jeder Personalabteilung. Wenn die Zufriedenheit stimmt, wirkt sich das positiv auf das Betriebsklima und den Erfolg jedes Einzelnen und im Umkehrschluss auch auf den Erfolg des gesamten Unternehmens aus. 

Eine Studie1 zur Jobzufriedenheit zeigt allerdings ein alarmierendes Bild: Fast jeder zweite Mitarbeiter ist in seinem Job unzufrieden. Die Hauptmotive für einen möglichen Jobwechsel sind dabei eine bessere Bezahlung, eine fehlende Anerkennung der Leistung und ein schlechtes Arbeitsklima. Den meisten fehlt es zudem an direkter Wertschätzung, ehrlichem Feedback und Interesse für den Mitarbeiter. Oftmals wird auf Führungsebene angenommen, dass gelegentliche monetäre Anreize gleichzeitig mehr Zufriedenheit bedeuten, jedoch belegt eine EY-Jobstudie2 genau das Gegenteil. Was also tun, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern und die Motivation aufrecht zu erhalten?

1. Wertschätzung zeigen

Mit steigender Anzahl der Mitarbeiter wird es als Vorgesetzter immer schwieriger eine „persönliche Beziehung" zu jedem Einzelnen aufzubauen, um die notwendige Wertschätzung und das gewünschte Interesse entgegenzubringen. Kleine Aufmerksamkeiten zu persönlichen Anlässen können dabei Großes bewirken. Eine Aufmerksamkeit zum Geburtstag, zum Jubiläum, zur Hochzeit oder zur Geburt eines Kindes sind beispielsweise Zeichen der Wertschätzung. Verbindet man die Geste noch mit einer persönlichen Überreichung durch den Chef, wird das Gefühl der individuellen Anerkennung nochmals gestärkt.

Als Dauerbrenner in diesem Bereich gelten Gutscheine. Bei der Auswahl der Gutscheine sollte man sein Augenmerk darauf werfen, wo der Mitarbeiter diese einlösen kann und ob Sie als Arbeitgeber eine Mindestmenge abnehmen müssen, da Papiergutscheine grundsätzlich nach drei Jahren ihre Gültigkeit verlieren. Eine praktische und universell einsetzbare Lösung sind wiederaufladbare Gutscheinkarten, wie die Ticket Plus®. Diese sind flexibel und können auch als regelmäßiges kleines „Dankeschön" eingesetzt werden.

2. Zielgebundene Prämie als Motivator

Prämien können das Handeln der Mitarbeiter positiv beeinflussen und somit effektiv zu den Unternehmenszielen beitragen. Das Konzept der Prämie als Motivationsanreiz ist aber nur erfolgreich, wenn Ziele realistisch formuliert, auf kleine Etappen aufgeteilt und immer wieder neu definiert werden - eben ganz nach dem SMART Prinzip. Ziele können an unterschiedlichste Kriterien gebunden sein, von der Anwesenheit, über Vertriebsziele, bis hin zu persönlichen Zielen.

Auch in puncto Ausschüttung der Prämien gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Eine klare Definition, ob die Ausschüttung als jährliche Entgeltprämie, Sachprämie oder monatliche Zahlung bei Zielerreichung erfolgt, muss allen Teilnehmern bekannt sein. Oftmals ist bei dieser Entscheidung auch die steuerrechtliche Grundlage entscheidend. Mehr zum Thema „Prämie steuerfrei auszahlen" finden Sie HIER. Anwendungsbeispiele für Sachprämien im Rahmen des steuerfreien Sachbezugs liefert das E.Paper5 Praxisbeispiele für Mitarbeiterprämien“.

Durch die regelmäßige Ausschüttung einer Belohnung erfährt der Mitarbeiter einen zeitnahen und beständigen Motivations-Kick, der sich wiederum positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirkt.

3. Der „Pizza-Effekt“

Was hat Pizza mit zufriedenen Mitarbeitern zu tun? Ziemlich viel sogar! In einem Experiment von Dan Ariely wurden Mitarbeiter in Gruppen aufgeteilt und zu Beginn der Woche auf drei unterschiedliche Weisen motiviert, mit anschließender Messung des Erfolges. Das überraschende Ergebnis: Die Mitarbeiter, die mit Pizza-Gutscheinen motiviert wurden, zeigten die beste Leistung. Die Gruppe, die mit einer potenziellen Gehaltserhöhung begeistert wurde, zeigte den geringsten Motivationsschub.

Ein erneuter Beweis, dass monetäre Anreize nicht immer zum gewünschten Erfolg führen, da sie häufig nur kurzfristig und punktuell Wirkung zeigen. Ein Essensgutschein oder eine Gutscheinkarte kann sich, in Verbindung mit der Vorfreude auf das Einlösen, positiv auf die Mitarbeitermotivation auswirken. Und das Beste: Der Staat unterstützt solche Belohnungsinstrumente mittels Steuervergünstigungen. Alles zum Thema steuerbegünstigte Benefits finden Sie im E.Paper10 Fakten zum steuerfreien Sachbezug“.

4. Raum für ein Miteinander schaffen

Ein harmonisches Miteinander ist, wenn auf oft behauptet, kein Selbstläufer. Hierfür sollte von Chefseite eine gute Basis geschaffen werden, sowohl zwischenmenschlich als auch „räumlich". Neben dem Vorleben der Unternehmenswerte durch den Vorgesetzten ist es wichtig Raum zu schaffen, damit ein Miteinander entstehen und wachsen kann - z. B. durch spielerische Aktionen zu Unternehmenswerten, Orte für Gespräche zwischen Kollegen, gemeinsame Pausen, Teamevents oder Firmenfeiern.

Eine weitere Möglichkeit ist die Ausgabe von Essensgutscheinen. Diese fördert nicht nur eine ausgewogene Ernährung und somit das allgemeine Wohl der Mitarbeiter, sondern zugleich das gemeinsame Verbringen der Mittagspause mit den Kollegen. Ein positiver Nebeneffekt für Arbeitgeber: Viele solcher Maßnahmen sind entweder ganz oder teilweise steuer­ und sozialabgabenfrei

5. „Gesunder“ Teamgeist

Betriebliche Investitionen in die Mitarbeitergesundheit nehmen seit Jahren stetig zu. Dies liegt unter anderem an der steigenden Zahl älterer Arbeitnehmer und an der Tatsache, dass gesündere Mitarbeiter geringere Fehlzeiten haben. Durch Implementierung betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen  werden nicht nur der Teamgeist gefördert, sondern zudem die Arbeitsbedingungen verbessert und zugleich die Interessen der Arbeitnehmer bestärkt. Laut einer Forsa Befragung ist das Thema Gesundheit in Form von Ernährung oder Sport bei 2 von 3 Mitarbeitern stetig präsent. Auch ein Chef kann diese Themen im Büroalltag ganz einfach einbinden, zum Beispiel durch Einführung regelmäßiger Bürogymnastik, Massagen am Arbeitsplatz, Zuzahlung zum Fitnessstudiobeitrag, Obstkorb für die Mitarbeiter Food-Webinare oder kleine Sport Challenges im Team. 

Für gesundheitsfördernde Maßnahmen werden ebenfalls Steuervorteile gewährt. Arbeitgeber können entweder die Gesundheitsförderung ihrer Beschäftigten pro Kalenderjahr mit 500 Euro steuerfrei bezuschussen (§ 3 Nr. 34 EStG) oder dies über den steuerfreien Sachbezug und einer Guthabenkarte wie z. B. der Ticket Plus® lösen, die im Partnernetzwerk ebenfalls eine große Anzahl an Sport-, Wellness- und Gesundheitspartner abbildet.

Fazit

Mitarbeiterzufriedenheit ist kein Selbstläufer und bedarf Aktion, Reaktion sowie kontinuierliches Engagement. Die Ergebnisse diverser Studien sprechen für sich und somit für die Investition in wertschätzende und motivierende Maßnahmen. Die fünf aufgeführten Tipps sind Beispiele, wie mit wenig Aufwand viel erreicht werden kann.

 

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1Bevölkerungsbefragung zur Jobzufriedenheit 2017, Manpower Group Deutschland
2Jobstudie 2017 - Motivation und Arbeitszufriedenheit, EY Deutschland