Prämie steuerfrei auszahlen

Wie Sie mit dem 44 Euro Sachbezug Ihre Mitarbeiter belohnen und motivieren

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Milz und Comp. setzen mehr als zwei Drittel der deutschen Unternehmen bereits variable Vergütungssysteme ein und schaffen dadurch einen nachhaltigen Motivationsanreiz. Gehören Sie auch schon dazu?

Was viele Arbeitgeber nicht wissen: Das Einkommenssteuergesetz bietet Möglichkeiten, eine Prämie steuerfrei an Mitarbeiter auszuzahlen.

Bis zu 528 Euro on top im Jahr

  • Unternehmen können pro Monat bis zu 44 Euro Sachlohn komplett steuer- und sozialabgabenfrei an Mitarbeiter ausgeben (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG). Das bringt dem Arbeitnehmer ein Plus von 528 Euro im Jahr.

  • Einige Arbeitgeber nutzen diesen steuerfreien Sachbezug geschickt als Prämie für konkrete Zielvorhaben und schärfen so das Bewusstsein für bestimmte Themen im Unternehmen. Beispiele aus der Praxis haben wir Ihnen in einem Whitepaper zusammengestellt. 

  • Einmalige Sonderzahlungen können umgewandelt und über den Sachbezug monatlich ausgezahlt werden. Der Vorteil: Jeder Cent kommt beim Mitarbeiter an.

  • Die Wahl der Sachbezugslösung ist entscheidend. Nur wenn sie einen Belohnungscharakter hat, kann sie dem Motivationsgedanken der Prämie gerecht werden. 

  • Während das Unternehmen darauf achten muss, die Freigrenze von 44 Euro im Monat genau einzuhalten, darf der Mitarbeiter die Beträge beliebig lange ansparen und kann sich dann größere Wünsche erfüllen.

Das Sachbezugs-Prinzip

Zeitnahe Belohnung, die weiter motiviert. 

Mit dem Sachbezug:

Sagen Sie Ihrem Mitarbeiter regelmäßig "Dankeschön". Das hält die Motivation aufrecht.

Stellen Sie die Prämie in direkten Zusammenhang zur Leistung. Das fördert das Engagement für ein Ziel.

Sorgen Sie für eine wirkliche Belohnung, denn erst das Erlebnis macht die Belohnung aus.

Einmalige Sonderzahlung

Auszahlung als steuerfreien Bonus

Einige Arbeitgeber investieren mit freiwilligen Sonderzahlungen in die Mitarbeiterbindung. In der Metall- und Elektroindustrie beispielsweise ist eine Einmalzahlung von 150 Euro brutto pauschal im Tarifvertrag festgelegt. Zahlt der Arbeitgeber diese Sonderzahlung als Barlohn aus, bleiben dem Arbeitnehmer nur 73 Euro netto. Der Arbeitgeber selbst muss 179 Euro investieren, um auf den Betrag von 150 Euro zu kommen.

Bei Sonderzahlungen, die im Jahr 528 Euro nicht übersteigen, bietet der Sachbezug die Möglichkeit, den Betrag über mehrere Monate zu splitten. Im Beispiel der Metall- und Elektroindustrie bedeutet das: fünf Monate á 30 Euro. So erhält der Mitarbeiter 150 Euro brutto wie netto und für den Arbeitgeber ergibt sich eine Ersparnis!

 Auszahlung über das EntgeltAuszahlung über den monatlichen Sachbezug
Arbeitgeberbelastung179 €150 €
Prämie (Brutto)1 x 150 €150 € (5 Monate à 30 €)
Abzug Steuern- und Sozialabgaben77 €-
Auszahlung an Mitarbeiter (netto)73 €150 €

 

Sachbezug vs. Entgeltauszahlung

Vorteile des Sachbezugs

  • Steuer- und sozialabgabenfrei für Arbeitnehmer und Unternehmen bis zu 44 Euro monatlich.
  • 12 mal „Danke“ ist besser als einmal „Danke“. Mit der zeitnahen Anerkennung halten Sie die Motivation aufrecht.
  • Der Mitarbeiter weiß genau, wofür er die Belohnung erhält.
  • Mit dem Sachbezug gönnt sich der Mitarbeiter etwas und erfährt dadurch eine wirkliche Belohnung für seine Leistung, denn erst das Erlebnis macht die Belohnung aus.
  • Keine Abzüge. Die Enttäuschung beim Blick auf die Gehaltsabrechnung bleibt aus.

Vorteile der jährlichen Entgeltprämie

  • Beliebig hohe Summe auszahlbar.
  • Die Beträge werden komplett bei der Bemessungsgrundlage der Sozialversicherungen berücksichtigt.

Nachteile des Sachbezugs

  • Max. bis zu 528 Euro im Jahr
  • Der Sachbezug wird nicht in die Bemessungsgrundlage der Sozialversicherungen eingerechnet. Bei 44 Euro mtl. fällt die Minderung von Rente und Arbeitslosengeld allerdings minimal aus.

Nachteile der jährlichen Entgeltprämie

  • Hohe Abgabenlast für den Mitarbeiter und das Unternehmen.
  • Eine Prämie, die einmal im Jahr ausgezahlt wird, ist schnell vergessen.                                                                                            
  • Durch die gebündelte Auszahlung kann der Mitarbeiter die Belohnung nicht mehr zuordnen.
  • Der Belohnungseffekt für die gute Leistung tritt nicht ein, wenn die Belohnung auf dem Konto verschwindet.
  • Der Blick auf den Kontoauszug im Monat der Auszahlung führt häufig zur Enttäuschung über die hohe Abgabenlast.
  • In bestimmten Fällen ist der Mitarbeiter verpflichtet, mit Erhalt eines Bonus eine Steuererklärung an das Finanzamt zu schicken.

Kostenfreies Whitepaper

5 Praxisbeispiele: Wie andere Unternehmen den Sachbezug als Motivationsinstrument einsetzen

Der 44 Euro Sachbezug bietet Arbeitgebern die ideale Möglichkeit, langfristige Ziele zu unterstützen und das Bewusstsein für bestimmte Themen zu schärfen.

Lesen Sie in unserem kostenfreien Whitepaper, wie andere Unternehmen Herausforderungen aus dem HR-Bereich mit Hilfe des steuerfreien Sachbezugs gemeistert haben. Unsere fünf Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Branchen zeigen beispielsweise, wie Sie Akzeptanz für neue Tools schaffen, Ressourcen einsparen oder die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter stärken.

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Ziele richtig formulieren

Prämien können das Handeln der Beschäftigten steuern und somit den Unternehmenszielen nutzen. Grundlegende Voraussetzung hierfür aber ist, dass die übergeordneten, strategischen Unternehmensziele auf einzelne Organisationseinheiten heruntergebrochen und Zielableitungen auf die Fähigkeiten der jeweiligen Mitarbeiter angepasst sind.

Nur wenn die Zielvorgaben für den Mitarbeiter realistisch sind, können monetäre Anreize den gewünschten Motivationseffekt bringen. Unbedingt sollten Vorgesetze und Mitarbeiter gemeinsam über ihre jeweiligen Erwartungen sprechen.

 

Mehr über smarte Ziele lesen

Steuervorteil

Warum rechnet sich der 44 Euro Sachbezug als Prämie? Der Blick auf das Gehaltskonto im Monat der Auszahlung einer klassischen Entgeltprämie führt nicht bei wenigen Arbeitnehmern zu Frust über die verlorenen Abzüge. Warum ist das so, wie werden Boni versteuert?

Lesen Sie auf unserem E-Block, wie zusätzliche Zahlungen die Berechnung der Steuer beeinflussen. Eine Beispielrechnung zeigt, wie Unternehmen mit Hilfe der monatlichen Sachbezüge bis zu 50% Lohnkosten einsparen. 

Zum Blogbeitrag

Laut einer Studie von Milz und Comp. identifizieren sich Mitarbeiter durch Prämien mehr mit ihren Zielen (81%) - Aber auf die richtige Belohnung kommt es an!

Eine Prämie soll die Motivation stärken und als Plus zum Gehalt empfunden werden. Bei Sachprämien kommt es darauf an, den Mitarbeitern eine möglichst große Vielfalt zu bieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen bzw. Wünschen in der Belegschaft gerecht zu werden. 

Unsere Lösungen für den Sachbezug

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