Tankgutschein an Arbeitnehmer

So funktioniert es rechtskonform und steuerfrei

Sind Tankgutscheine steuerpflichtig?

Im Rahmen des Sachbezugs können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Tankgutscheine steuer- und abgabenfrei zukommen lassen. Wichtig ist dabei, dass die Freigrenze von 44 Euro im Monat nicht überschritten wird und keine Barauszahlung stattfindet.

Arbeitgeber haben aber auch andere Möglichkeiten die Vorteile des steuerfreien Sachbezugs zu nutzen. Die 44 Euro Freigrenze bezieht sich nämlich nicht nur auf Tankgutscheine.
Auf dieser Seite zeigen wir attraktive Alternativen auf.

Tankgutschein als Sachbezug:

Der beliebte Bonus zum Gehalt

In Zeiten des Arbeitnehmermarktes möchten viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun und setzen dabei auf den Tankgutschein. Er ist daher neben dem Verpflegungszuschuss eine der am häufigsten eingesetzten Lohnnebenleistungen.

Der Tankgutschein bzw. die Tankkarte bietet den Vorteil, dass dem Mitarbeiter im Vergleich zu einer Gehaltserhöhung mehr Netto vom Brutto zur Verfügung steht. Bei einer klassischen Lohnerhöhung muss das Geld voll versteuert werden. Tankkarten zählen jedoch bis zu einer Freigrenze von 44 Euro monatlich zum steuerfreien Sachbezug.

Wie funktioniert ein Tankgutschein?

Beim üblichen Modell erwirbt der Arbeitgeber einen Gutschein in Höhe von maximal 44 Euro an einer Tankstelle. Im Anschluss übergibt er diesen an seinen Mitarbeiter. Da dieses Vorgehen sehr zeitintensiv ist, lohnt es sich nach einfacheren, unkomplizierten Lösungen zu suchen.

Tankgutscheine haben darüber hinaus zwei weitere entscheidende Nachteile. Zum einen sind sie meist an eine Tankstelle bzw. eine Tankstellen-Kette gebunden und daher unflexibel. Zum anderen werden Mitarbeiter, die kein Auto haben, gerne mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, benachteiligt.

In Zeiten von Klimawandel und Elektroautos muss man sich zudem auch die Frage stellen, ob Tankgutscheine noch zeitgemäß sind.

Welche Alternativen zum Tankgutschein gibt es?

Umweltfreundlichere Alternativen zum Tankgutschein wären beispielsweise ein Jobfahrrad oder ein Zuschuss zum ÖPNV-Ticket. Auch diese Zusatzleistungen haben jedoch das Problem, dass es immer ein paar Mitarbeiter geben wird, die damit nichts anfangen können.

Eine kompakte Alternative gefällig? Mit monatlich aufladbare Gutscheinkarten wie z.B. die Ticket Plus® Karte können Ihre Mitarbeiter frei entscheiden, wo und wann sie das Guthaben einlösen möchten. Dank eines vielfältigen Akzeptanzpartnernetzwerks mit über 29.000 Einlösestellen in ganz Deutschland, ist für jeden etwas Passendes dabei – auch genügend Tankstellen.

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Rechtliche Rahmenbedingungen


Sachbezüge sind Lohnnebenleistungen, die nicht in Bar ausgezahlt werden. Mit Veröffentlichung der Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) gelten (Tank-)Gutscheine und Gutscheinkarten als Sachbezug. Sie sind steuer- und sozialabgabenfrei – bis zu einer Freigrenze von 44 Euro pro Monat und Mitarbeiter (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG).

ACHTUNG: seit 1.1.2020 fallen nachträgliche Kostenerstattungen z.B. von Tankrechnungen nicht mehr unter den Sachbezug und sind ab dem ersten Euro zu versteuern!

+++ Wichtig ist ein neues Detail, um das § 8 EStG im November 2019 ergänzt wurde. Das Gesetz orientiert sich nun an Kriterien des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG). Das bedeutet: Gutscheinkarten gelten ab dem 01.01.2020 nur dann als Sachbezug, wenn ihre Einlösung regional (§2 Abs. 1 Nr. 10a), auf eine bestimmte Produktkategorie (§ 2 Abs. 1 Nr. 10b) oder durch ein vertraglich angeschlossenes Akzeptanzpartnernetz (§ 2 Abs. 1 Nr. 10c) beschränkt ist.   

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Müssen die Gutscheine im gleichen Monat eingelöst werden?

Die Antwort des Bundesfinanzhofs darauf ist: Nein, denn für die Berechnung der Freigrenze ist nicht der Zeitpunkt entscheidend, wann der Begünstigte den Sachbezug tatsächlich zum Konsum verwendet, sondern allein, wann dieser gewährt wird. Man spricht hier vom sogenannten steuerrechtlichen Zuflussprinzip. Der Arbeitnehmer darf die Gutscheine also ansparen und zu einem späteren Zeitpunkt gebündelt ausgeben. 

Gutscheinkarten bieten hier einen großen Vorteil, denn der Mitarbeiter kann so bis zu 528 Euro jährlich ansparen und sich damit größere Wünsche erfüllen > Entdecken Sie jetzt Ticket Plus®.

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Der Inhalt im Überblick:

  • Warum Sie nie die 44 Euro-Steuerfreigrenze überschreiten sollten. 
  • Welchen Vorteil das Zuflussprinzip für Ihre Mitarbeiter bringt.
  • Welche vielseitige Alternative es zum Tankgutschein gibt. 
     

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Die Vorteile des Sachbezugs im Überblick

Vorteile für den Arbeitgeber

  • Sie zahlen keine Lohnnebenkosten 

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Vorteile für den Mitarbeiter

  • Bis zu 528 Euro mehr Kaufkraft im Jahr

  • Bis zu 44 Euro mehr netto im Monat

  • Finanzielle Unterstützung für den alltäglichen Bedarf

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