Edenred schafft Klarheit:

Alles, was Sie zum 44-Euro-Sachbezug wissen müssen


Nachdem die bereits 2019 beschlossenen Neuregelung zum Sachbezug zu zahlreichen Auslegungsfragen geführt haben, herrscht seit dem BMF-Schreiben vom 13.04.2021 nun endlich Klarheit. Darin ist verbindlich geregelt, wie steuerfreie Sachbezugskarten gemäß § 8 EStG definiert sind. Für Sie als Unternehmen, das den Sachbezug als wertvolles Instrument im Personalwesen einsetzen will, bedeutet das:

2021: Die Ticket Plus® Karte kann vom Finanzamt als Sachbezug anerkannt werden, da sie nur zum Bezug von Waren und Dienstleistungen berechtigt. 
Ab 2022: Edenred hat auch für das nächste Jahr attraktive und rechtskonforme Sachbezug-Lösungen für Sie vorbereitet.

    Das Wichtigste im Überblick

    1.    Noch bis zum 31.12.2021 können Gutscheinkarten vom Finanzamt als Sachbezug anerkannt werden, wenn sie nur zum Bezug von Waren und Dienstleistungen berechtigen. 

    2.    Gutscheinkarten im Rahmen der 44-Euro-Freigrenze müssen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden.

    3.   Ab dem 01.01.2022 müssen Gutscheinkarten zusätzlich die Kriterien von §2 Abs. 1 Nr. 10 ZAG erfüllen. Die Freigrenze wird zu diesem Zeitpunkt zudem von 44 auf 50 Euro angehoben.

    Ticket Plus®: eine rechtskonforme Lösung –
    heute und in Zukunft

    Das Wichtigste zuerst: Die Ticket Plus® Karte bleibt für 2021 rechtskonform, da sie nur zum Bezug von Waren und Dienstleistungen berechtigt. Erst ab 2022 gilt mit den ZAG-Kriterien für Sachbezugskarten eine stärkere regionale Fokussierung bzw. Begrenzung auf nur eine Produktkategorie. Für Sie bedeutet das: Sie müssen nichts tun. Denn zur Erfüllung der neuen Kriterien hat Edenred in den vergangenen Monaten entsprechende Anpassungen an seinem Produktportfolio vorbereitet. Somit wird Ticket Plus® auch in Zukunft zur Gewährung von Sachbezügen rechtskonform sein. Außerdem arbeiten wir gerade mit Feuereifer an neuen Produkten für Sie, die nicht nur rechtskonform, sondern auch attraktiv sind – für Unternehmen UND Mitarbeiter gleichermaßen. Seien Sie gespannt und freuen Sie sich auf die neuen rechtskonformen Lösungen von Edenred!

    Infos zum BMF-Schreiben

    Neue Voraussetzungen ab 2022

    Neben der Erhöhung der Freigrenze für Sachbezüge von 44 Euro auf 50 Euro, gelten ab 1.1.2022 neue Regelungen für Gutscheinkarten. Als Sachbezug gelten dann nur noch Gutscheinkarten, die ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien von § 2 Absatz 1 Nummer 10 a), b) oder c) des ZAG (Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz) erfüllen. Somit sind drei verschiedenen Kategorien von Gutscheinkarten für den Sachbezug erlaubt: 

    1.   § 2 Abs. 1 Nr. 10a: Begrenztes Netzwerk
    Gutscheinkarten von Einkaufsläden, Einzelhandelsketten oder regionale CityCards

    2.    § 2 Abs. 1 Nr. 10b: Begrenzte Produktpalette
    Gutscheinkarten für nur eine Produktkategorie (z. B. nur Fashion, nur Benzin etc.) 

    3.    § 2 Abs. 1 Nr. 10c: Instrumente zu steuerlichen und sozialen Zwecken
    Gutscheinkarten für einen bestimmten steuerlichen oder sozialen Zweck (z. B. Essensgutscheine, Karten für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen)

    Wie Sie den Sachbezug 2021/2022 richtig einsetzen

    Alle aktuellen Änderung im Überblick – mit Checkliste

    Bereits im November 2019 haben Bundestag und Bundesrat neue Regelungen im Einkommenssteuergesetz verabschiedet, welche durch ein BMF-Schreiben vom 13.04.2021 nun spezifiziert wurden. Wir haben die wichtigsten Änderungen und Fakten für Sie zusammengefasst:

    • Welche Regelungen gelten in 2021?

    • Welche gesetzlichen Vorgaben müssen Gutscheinkarten erfüllen?

    • Welche Neuerungen treten zum 01.01.2022 in Kraft?

    • Weitere wichtige Fakten zum steuerfreien Sachbezug


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    * Haftungsausschluss: Eine verbindliche Aussage zu der lohnsteuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Würdigung der Ticket Plus-Karten können wir nicht treffen, da wir nach dem Rechtsdienstleistungs- und Steuerberatungsgesetz keine Rechts- und Steuerberatung erbringen dürfen. Ebenso wenig können wir die künftige steuer- oder sozialversicherungsrechtliche Würdigung durch die Finanzverwaltung, auf die wir keinen Einfluss haben, garantieren und/oder hierfür eine Haftung übernehmen. Für eine Rechtsberatung kontaktieren Sie bitte Ihren Steuerberater.